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SuperReturn 2019: Besuch der weltweiten Leitmesse für Private Equity

Wie in jedem Jahr hat sich die globale Private Equity Elite auch in diesem Februar wieder zur SuperReturn in Berlin getroffen.

Kontora nutzt diese Messe, um die Manager bestehender Fondsinvestments zu treffen und potenzielle neue Partner kennenzulernen. Für uns stellt Private Equity seit über zwölf Jahren eine wichtige Assetklasse dar, so dass viele Mandanten mittlerweile über langjährige Erfahrung verfügen. Nachdem in 2018 Kontora-Mandanten rd. 50 Mio. EUR Commitments abgegeben haben, liegt der Allokationsbedarf in 2019 bei etwas über 60 Mio. EUR.

In diesem Jahr waren drei Kollegen vor Ort und haben insgesamt zwölf Private Equity-Fondsmanager für One-on-Ones getroffen, sich aber darüber hinaus auch bei den diversen Get-togethers und Abendveranstaltungen ausgetauscht. „Die SuperReturn ist ein sehr effizienter Weg, neue Fondsmanager im „Speed Dating“ kennenzulernen“, so Ramona Golz, Partnerin bei Kontora. „Es kann schnell eine Vorauswahl vorgenommen werden, welche Manager für unsere Mandanten detaillierter geprüft werden sollten.“ Hierbei greift Kontora auch auf ihre Kooperationspartner, u.a. Caplantic aus Köln zurück. So wurden einige Managermeetings gemeinsam absolviert. Der Schwerpunkt der Managerauswahl lag in diesem Jahr auf dem asiatischen Markt und auf speziellen Investitionsstrategien. Dr. Patrick Maurenbrecher, ebenfalls Partner bei Kontora, ist überzeugt, dass es in dem seit Jahren wachsenden Markt, den steigenden Preisen und dem anhaltend hohen Zufluss an finanziellen Mitteln besonders wichtig ist, sich als Private Equity Fonds zu differenzieren. Dabei können sich die besten Fondsmanager ihre Geldgeber mittlerweile aussuchen, so dass es für Kontora wichtig ist, langfristige Beziehungen zu diesen aufzubauen: „Wir sehen zunehmend spannende Opportunitäten, die sich vom klassischen Private Equity-Markt abheben und nicht auf dem Radar des typischen Investors sind.“ Dazu gehören z.B. Investments in Pre-IPO- oder disstressed- Phasen der Unternehmen.

Neben der Kontaktknüpfung zu potentiellen neuen Fondsmanagern wurden auch Gespräche mit denjenigen geführt, in deren Fonds Kontora-Mandanten bereits investiert sind. Pei Pei Hsiung aus dem Beteiligungsmanagement: „Das Papier der teilweise zeitversetzten Quartalsreportings ist geduldig und ersetzt keine persönlichen Gespräche. Auf der SuperReturn treffen wir uns vor allem mit unseren Fondsmanagern aus den USA, um ein Update und persönliche Eindrücke zu gewinnen.“

Kontora schaut nach zwei intensiven Tagen weiterhin positiv auf die Assetklasse und ist optimistisch, auch in 2019 den einen oder anderen erfahrenen Manager mit attraktiver Investitionsstrategie zu identifizieren. Für uns ist die Investition in unternehmerische Cash Flows via "Listed Equity", Direktbeteiligungen und "Private Equity" unabdingbarer Bestandsteil jeder Strategischen Asset Allocation. Von einem Timing möglicherweise besonders erfolgversprechender Jahrgänge wird abgeraten. Nur ein disziplinierter Investitionsprozess über viele Jahre kann zu systematisch überdurchschnittlichen Renditen führen.