– Kontora Family Office

Yearbook 2017

Yearbook 2017 Cover

In unserem Yearbook 2017 lassen wir das vergangene Jahr Revue passieren und beleuchten dabei neben der Geschäftsentwicklung von Kontora die Investment-Highlights des Jahres. Das diesjährige Yearbook wurde von der Künstlerin Casandra Popescu mit Ihrem Kunstwerk "Von dem, warum es selbst nicht das Gleiche ist" begleitet.

Ausbau des aktuellen Kundenstammes auf über 45 Mandaten, ertragsstarke Investments und Erweiterung des Teams auf 35 Mitarbeiter. Das Hamburger Family Office Kontora blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2017 zurück. Kontora ist seit zehn Jahren am Markt und betreut Mandanten mit einem Vermögensvolumen von über fünf Milliarden Euro. Der Kundenkreis setzt sich aus Familien, wohlhabenden Einzelpersonen, Verbänden, Stiftungen und kirchlichen Vermögen zusammen. „Unsere Mandanten profitieren davon, dass wir als unabhängiges Family Office bei der Vermögensverwaltung in allen Assetklassen neutral beraten können“, erklärt Stephan Buchwald, Geschäftsführender Partner bei Kontora.

Trotz Niedrigzinsumfeld und vielfach überhitzter Märkte ist es Kontora gelungen, auch im Jahr 2017 attraktive Investmentopportunitäten zu prüfen und zu realisieren. Eine Übersicht der Entwicklungen in den von Kontora betreuten Assetklassen (Aktien, Immobilien, Private Equity / Venture Capital, unternehmerische Direktbeteiligungen und Alternative Investments) und den daraus resultierenden Top-Investments hat das Family Office jetzt in seinem Yearbook zusammengefasst.

Zurückhaltung bei Bestandsimmoblien ratsam

Im Immobilienmarkt hat sich die Nachfrage der vergangenen Jahre fortgesetzt. Laut Prognose der Deutschen Genossenschafts-Hypothekenbank liegt 2017 das weltweite Investitionsvolumen in Gewerbe- und Wohnimmobilien bei über 50 Milliarden Euro.

Ein Grund für die hohe Nachfrage ist das derzeitige Niedrigzinsumfeld. Dieses beschert der Branche frisches Geld, wodurch die Immobiliennachfrage steigt. Gleichzeitig werden dadurch aber die erzielbaren Renditen gedrückt. Vor allem in den Metropolregionen haben die Immobilienpreise nach Ansicht von Kontora ein Niveau erreicht, mit dem sich eine angemessene Rendite nur schwer erzielen lässt. Als Konsequenz daraus hat das Family Office seinen Mandanten bei Bestandsinvestments zu Zurückhaltung geraten.

Diese Entwicklungen führen insbesondere beim Geschäft mit Mezzanine-Kapital für Immobilienprojektentwicklungen zu einem deutlich kompetitiveren Umfeld. Aufgrund der raren Chancen setzt Kontora daher auf die Zusammenarbeit mit Nischenspezialisten und ist dabei Projekte in den USA und Spanien mit sehr guten Chance-Risiko-Verhältnissen angegangen. Dazu zählt beispielsweise eine Nachrangfinanzierung für eine Bestandsimmobilie in Madrid mit einem Projektvolumen von zehn Millionen Euro.

Nischenstrategien und Secondary Fonds als Antwort auf Preissteigerungen bei Private Equity

Auch im Bereich Private Equity setzt sich der Trend aus dem Jahr 2016 aus Sicht von Kontora fort: 2016 erreichten die Assets under Management laut des Global Private Equity Reports 2017 der Unternehmensberatung Bain & Company weltweit eine Summe von rund 1,47 Billionen USD inklusive noch zu investierendem Volumen. Gleichzeitig unterlag der Markt Preissteigerungen, bedingt durch die hohe Nachfrage nach attraktiven Investments bei limitierter Anzahl potentieller Zielunternehmen.

Als Antwort auf die Preissteigerungen setzt Kontora auch 2017 auf Nischenstrategien zwischen Private Equity und Venture Capital sowie auf Secondary-Transaktionen, um so von attraktiven Bewertungsabschlägen zu profitieren.

Diversifizierungsempfehlung durch Alternative Investments

Der Sammelbegriff „Alternative Investments“ gilt für alle Investitionen, die möglichst gering zu den anderen Anlageklassen korrelieren. Zu den von Kontora geprüften und strukturieren Investments zählt unter anderem einen Clubdeal in Container aus einer Insolvenzmasse in Singapur, die das Family Office mit einem attraktiven Preisabschlag übernommen hat.

Auch im Bereich Private Debt hat Kontora aussichtsreiche Investments identifiziert. Die Finanzierungsform bezeichnet die Vergabe von Darlehen an Unternehmen und Nicht-Banken. Bei sorgfältiger Auswahl von Kreditengagements, guter Besicherung, vergleichsweise kurzer Laufzeit und kontinuierlichen Zinszahlungen ergibt sich hier ein positives Rendite-Risiko-Verhältnis. Die Bewertung der Opportunitäten setzt jedoch großes Know-how voraus.

Ausblick

Für 2018 plant Kontora im Bereich der Vermögensverwaltung ein neues Dienstleistungsangebot umzusetzen, das gezielt bei Vermögensnachfolgegestaltungen ansetzt. Mandanten können mit dem Vehikel Vermögen bereits zu Lebzeiten verschenken und dennoch über die Erträge verfügen sowie Gestaltungsrechte weiterhin wahrnehmen. . „Auch im nächsten Jahr wollen wir unseren erfolgreichen Kurs weiter fortsetzen. Dazu werden wir die Identifikation herausragender Investmentideen noch stärker in den Vordergrund stellen, um unsere Mandanten bestmöglich bei einer nachhaltigen Vermögensanlage zu unterstützen“, sagt Stephan Buchwald.